die Idee
Der Blick auf Kunst, Geschichte und Religion zeigt, dass sich die Menschen schon immer mit der Frage nach dem "Danach" beschäftigt und Wege gesucht haben, darauf eine Antwort zu finden.
Diesen Wegen möchten wir nachgehen und eigene Vorstellungen entwickeln. Die Schule bildet dabei die Plattform für Gespräche, Entdeckungsreisen und künstlerische Auseinandersetzung über die Schulgrenzen hinaus.
Diese Gedanken bilden die Grundlage zu dem Pilotprojekt
Das Leben erweitern!
Projekte zu Abschied, Trauer und Tod
das von Januar 2007 bis Mitte 2009 am Geschwister-Scholl-Gymnasium in Stuttgart Sillenbuch lief. Finanziert wurde das Projekt zu Grossteil aus Fördermitteln des Projektmittelfonds "Zukunft der Jugend" der Stadt Stuttgart.
Zusammen mit Schulleitung, Lehrern und Schülern arbeiteten wir an Wegen, die Themen so zu gestalten und umzusetzen, dass sie den Anforderungen und Möglichkeiten der Schule entsprechen.
So konnten mehrere Projekteinheiten über einen längeren Zeitraum in den Schulalltag integriert werden, was Raum für Entwicklungsprozesse gab.
Neben der inhaltlichen Einbindung in den Unterricht erarbeiteten wir gemeinsam mit der Schulleitung und dem Krisenteam die Ausweitung der Zuständigkeit auf Krisensituationen einzelner Schüler. Ensprechend dem Selbstverständnis und Profil der Schule wurden Pläne erarbeitet, wie die Schule auf Krisensituation aller Art schnell und umfassend reagieren kann.
Die Umsetzung
Das Gesamtprojekt setzt sich aus drei Bereichen zusammen:
Den Unterrichtsschwerpunkten
Sie betrachten bestehende Lehrplanthemen unter dem Fokus Abschied, Trauer und Tod und bereiten die Inhalte der Nachmittagsangebote vor.
Den ergänzenden Nachmittagsangeboten
Diese bestehen aus Werkstatt-Kursen, Vorträgen und Exkursionen. Sie sind gedacht als Raum für eine kreative Auseinandersetzung mit einem selbst gewählten Schwerpunkt. Anregungen und Informationen aus dem Unterricht werden hier in einem weiter gefassten Rahmen bearbeitet.
Dem öffentlichen Rahmenprogramm
Vorträge, Diskussionen und Filmbeiträge ergänzen die Themen und nehmen die Anregungen und Wünsche der Schüler, Eltern und Lehrer auf.